Fertighaus Passivhaus

Der Begriff eines Passivhauses ist heute noch nicht so geläufig obwohl die Geschichte des Passivhauses bis in das Jahr 1973 zurückreicht. In diesem Jahr wurde, obwohl damals noch eher auf einer sehr einfach Basis in Form eines Prototyps, das erste Passivhaus an der technischen Hochschule von Dänemark konzipiert.

Alles was Sie zum Fertighaus Passivhaus wissen sollten

Heute wird das Passivhaus sogar gefördert, das heißt man ist sehr daran interessiert, diese isolierenden Wunderwerke in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und als Haus der Zukunft zu fördern. Was genau ein Passivhaus ist, wird im nächsten Absatz kurz dargestellt und erläutert. So merken Sie auch schnell, ob ein Passivhaus die passende Variante für Ihr Bauvorhaben ist.

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Was ist ein Passivhaus?

Vom Basiskonzept heraus betrachtet handelt es sich bei einem Passivhaus um ein räumlich ausgefeiltes Gebäude, welches eine Isolierung besitzt, die weit über dem Durchschnitt der heute gängigen Häuser liegt. Das Haus besitzt eine außerordentlich gute Wärmeisolierung und im Idealfall wird für ein Passivhaus auch keine Heizung benötigt. Passivhäuser standen früher nur im Hochgebirge und hier auf über 3000 Meter, heute findet man sie in jeder Nachbarschaft. Sie sind salonfähig geworden. Eines der ersten Häuser und ein sehr berühmtes Beispiel eines Passivhauses ist das Haus am Hochschwab. Es handelt sich dabei um das sog. Schiestlhaus. Es ist die höchstgelegene Schutzhütte in der österreichischen Hochschwabregion, einer sehr massiven Gebirgsregion, die teilweise über 3000 Meter hohe Berge umfasst. Das besondere an dem Haus ist die Optik, die aber strikt nach den funktionalen Anforderungen konzipiert wurde. Das heißt die Architektur des Passivhauses wurde als nachrangig bezeichnet. So gesehen kann das Schiestlhaus als das erste wirklich gefertigte Passivhaus in der deutschen Region bezeichnet werden, wobei genau und exakt auf die Vorgaben der technischen Umsetzbarkeit eines Passivhauses geachtet wurde. Sie sehen, dass ein Passivhaus selbst unter diesen extremen und sehr kalten Bedingungen sehr einfach bedient werden kann.

Wie viel kostet ein Passivhaus?

Selbstverständlich sind die Kosten für den Bau eines Passivhauses um einiges höher als jene eines normalen Gebäudes. Dies ist bereits aus dem Selbstverständnis heraus zu verstehen, denn es ist natürlich mit Mehrkosten bei der Konzeption und der Umsetzung der Pläne zu rechnen. Es gibt Erfahrungswerte beim Bau eines Passivhauses, wobei diese zeigen, dass der Bau eines Passivhauses rund fünf bis 15 Prozent mehr kostet als ein konventionell gebautes Haus. Allerdings sind auch die jeweiligen Standards zu berücksichtigen, denn sie werden in geringen Abständen angepasst. Der derzeit gültige Energiestandard lautet EnEV und die oben genannten Kostenschätzungen beziehen sich auf diesen Energiestandard. Wenn zum Beispiel Altbauwohnungen auf Passivbauweise umgebaut bzw. saniert werden, dann liegen die Schätzungen der Kosten noch um einiges höher. Hierfür sind Kosten bzw. Mehrkosten von ca. 12 % und 18 % zu veranschlagen. Diese Zahlen sind selbstverständlich von Fall zu Fall unterschiedlich, aber sie Sollen Ihnen einen groben Überblick bieten. Für den Einbau einer Lüftungsanlage in einem Einfamilienhaus sind etwa 6.000 bis 10.000 € zu veranschlagen. Wenn man dies auf die Nutzungsdauer umlegt, so rechnen Experten mit etwa 10 Jahren Amortisationszeit. Also nach 10 Jahren sind die Kosten für die Mehrinvestition durch niedrigere Energiekosten wieder eingespart.

Die Berechnungen hängen von den zukünftigen Energiepreisen ab

Die Berechnungen sind aber sehr vage, da man zukünftige Energiepreise schätzen muss und auch die Zinskosten in der Zukunft vorhersehen müsste. Wenn man sich rein die Heizkosten ansieht und diese unter der Berücksichtigung der Passivbauweise vergleicht, dann kommt man, abhängig von Gebäudetyp, auf eine Kostenersparnis von ca. 75 Prozent beim Passivhaus. Dabei handelt es sich um die reine Einsparung bei einer Heizanlage, die man mit einem konventionellen Gebäude nach neuestem Baustandard vergleichend betrachtet.

Die Bauweise des Fertighaus Passivhauses

Man könnte auch sagen, dass beim Bau eines Passivhauses Mehrkosten entstehen, die insb. im Zusammenhang mit einer guten Wärmedämmung stehen. Hier sind besonders Kosten für erweitertes Material zu veranschlagen und auch Kosten für die Beschaffung des Dämmstoffes. Je größer der abzudeckende Raum des Hauses, desto höher liegen auch die Kosten. Zudem sind erweiterte Kosten für die Anschaffung einer geeigneten Lüftungstechnik zu rechnen. Diese ist verantwortlich für die Wärmerückgewinnung und die passive Nutzung der Wärme, die dem Passivhaus seinen Namen gegeben hat. Durch die höheren Kosten sind aber auch Vorteile in Form von Minderkosten beim Passivhaus zu verzeichnen. Denn dadurch kommen dem Hausbauer zusätzliche Vorteile zum Tragen wie zum Beispiel dass dieser selten die Heizkörper aufgedreht werden müssen. Ebenso gibt es eine Entlastung für die Wand- oder Fußbodenheizung die man sich defacto auch noch dazu spart denn die dazugehörige Technik kostet auch ein Vielfaches der Minderkosten die dafür benötigt werden.

Die Förderungsmöglichkeiten in Österreich

Ebenso hat es in Österreich eine gezielte Kampagne gegeben, um den Bau von Passivhäusern zu fördern. Die Programme sind hier teilweise sehr umfangreich, denn sie zielen auf die Gesamtkosten des Bauvorhabens hinaus. Hier werden etwa die gesamten Kosten mit bis zu 10 % gefördert. Ein sehr großer Unterschied, wenn man bedenkt, dass die Mehrkosten für ein Passivhaus nur bei rund 10 – 15 % liegen. Weiteres gibt es auf Landesebene gesonderte Förderprogramme, wie zum Beispiel im Land Tirol, wo noch zusätzliche Fördergelder für Passivhäuser bereitgestellt werden. Hier gibt es eine Zusatzförderung für die Erweiterung einer energiesparenden Bauweise.

Was sind die Vorteile eines Passivhauses?

Die wichtigsten Vorteile aus der Nutzung eines Passivhauses ergeben sich bereits aus dem oben geschriebenen Text. Es sind in erster Linie Kostenvorteile zu nennen, die sich insbesondere im längeren Nutzungsbereich zum Vorteil des Erbauers auslegen lassen. Aber wenn man in größeren Ordnungen denkt, dann müsste man selbstverständlich auch die Vorteile aus einer umweltpolitischen Betrachtungsweise nennen. Die Heizkosten, die man sich durch den Bau eines Passivhauses erspart, wirken sich positiv auf die Umwelt aus. Egal, in welcher Form die Heizungssysteme funktionieren, sie wirken allesamt nicht positiv auf die Umwelt. In den üblichen Haushalten sind immer noch Gas- sowie Ölheizungen anzutreffen. Sie gelten als die Umweltsünder schlechthin und sind daher abzulehnen. Aus den umweltpolitischen Bestrebungen der Europäischen Union lässt sich auch sehr stark ableiten, dass die Zukunft des Bauens in Bauweisen liegen mag, die dem „Passivhaus“ sehr ähnlich ist. Es wird verstärkt auf heizungsschonende Bauweisen vertraut werden, um Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Der weitere Vorteil eines Passivhauses ist seine Optik. Wenn man sich Bilder von verschiedenen Passivhäusern ansieht, dann kann man doch durchaus von architektonischen Meisterleistungen sprechen. Obwohl natürlich dies immer im Auge des Betrachters liegen wird.

Die Wärmedämmung in einem Passivhaus

Wie bereits angesprochen wurde, liegt der Schwerpunkt bei der Energieeinsparung bei einem Passivhaus in der Reduzierung der Energiekosten und somit versucht man entsprechende Verluste bei der Energiegewinnung zu vermeiden. Dies passiert vor allem in Folge von Transmission und einer ordentlichen Lüftung, die beim System integriert wird.

Anderseits versucht man auch eine gute Wärmedämmung aller Umfassungsflächen voranzutreiben um die Wärme im Haus zu halten. Dies inkludiert alle Kernteile eines Hauses wie zum Beispiel das Dach, die Kellerwände, das Fundament des Hauses und natürlich auch die Fenster des Hauses.

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